Aus dem Leben unserer Kommunität

Als Jesuiten sind wir nicht nur Arbeitskollegen, sondern wir bilden eine Gemeinschaft. Im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft steht Jesus Christus.

Wir feiern die Gemeinschaft mit ihm vor allem in der Eucharistie. Montags halten wir sie als "Kommunitätsmesse", ohne Auswärtige. An den übrigen Tagen der Woche sind Gäste willkommen: an Sonn- und Feiertagen um 11.15 Uhr in der Seminarkirche, sonst um 7.30 Uhr in der Jesuitenkapelle; siehe auch unseren Gottesdienstplan.

Außerdem versammeln wir uns täglich nach dem Mittagessen zu einem Gebet in der Jesuitenkapelle. Sonntags abends singen wir feierlich zusammen die Vesper.

Ein anderer Höhepunkt des Kommunitätslebens ist der "jour fixe" am Sonntag abend. Entweder berichtet ein Mitbruder von seiner Arbeit oder einem Projekt, mit dem er beschäftigt ist, oder wir laden einen externen Referenten ein, oder wir beraten gemeinsam über anstehende Fragen unserer Gemeinschaft.

Zum Kommunitätsleben gehört auch die Bereitschaft, größere oder kleinere Dienste für die Gemeinschaft zu übernehmen. Dazu gehören Dienste, die täglich wechseln (wie der Tischdienst), und andere Dienste, die jeder einzelne dauerhaft ausübt.

Zu den besonderen Ereignissen im Jahresablauf gehören die gemeinsamen Besinnungstage, ein jährlicher Kommunitätsausflug am Pfingstdienstag oder auch die Feier von runden Geburtstagen und Ordens- oder Priesterjubiläen. Auch die großen Feiertage des Kirchenjahres wie Weihnachten und Ostern begehen wir, soweit es auswärtige seelsorgliche Verpflichtungen zulassen, zusammen in der Kommunität.

Die Gruppe der Mitbrüder, die in Sankt Georgen studieren, trifft sich auch regelmäßig unter sich. Auch etliche der übrigen Mitbrüder haben sich in Gruppen zusammengeschlossen, um den geistlichen Austausch und das mitbrüderliche Zusammensein zu pflegen.